Bierdiarium

Ein Blog über Bier. Denn Bier birgt Erzählstoff!

geposted am: 31 März 2011 von Lothar 1 Kommentar

Püls-Bräu 1798er Kellertrunk

Region: Bayern / Franken
Brauerei: Püls-Bräu

 


 
 

Prolog:

Heute im Test: Ein Bier aus Weismain, einer fränkischen Kleinstadt am nördlichen Jura.

 

Auffällig an der Verpackung des – wie ich gleich feststellen werde – wohlschmeckenden Inhaltes, ist im ersten Moment die Form der Flasche. Auch der Schraubverschluss ist eher selten anzutreffen. Markant ist zudem der gestalterische Aufbau des Etiketts: Es ist asymmetrisch designt. Sehr viele Bier-Etiketten haben einen klaren, zentrierten Aufbau. Das heißt Signet und Biertyp sind oft zentriert platziert. Beim „1798er Kellertrunk“ ist das nicht der Fall. Der urige, pergamentige Look wirkt durch diesen Kunstgriff unterhaltsam und frisch. Wer genau hinsieht, erkennt, dass es dem historischen Franken auf dem „Gemälde“ recht gut schmeckt. Sein glasiger Blick und breiter Grinser legen es zumindest nahe 😉

 

 

 

Verkostung:

Der Trunk hat eine mahagonie-braune Farbe und ein leicht eingefärbtes Schaumbild. Sein Aroma ist malzig und süßlich. Es hat einen sehr süffigen malzigen Charakter und eine ganz leichte Röstnote. Insgesamt kaum Bittere zu spüren.

 

 

Stimmungsbarometer:

 

 

Fazit:

Sehr wohlschmeckend das Bier. Ich und sein Schraubverschluss werden wohl keine Freunde werden. Dafür mag ich das Etikett um so mehr. Der wohlig enthemmte Franke sollte aber beobachtet werden, nicht dass seine Stimmung nach dem nächsten Humpen doch noch kippt. Fahren sollte er auf jeden Fall nicht mehr.

 

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Eine Antwort

  1. Jochen sagt:

    Ich komm aus Weismain. Die Brauerei kenne ich natürlich auch.
    Mehr Firmen gibts da nämlich nicht 😉

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