Bierdiarium

Ein Blog über Bier. Denn Bier birgt Erzählstoff!

Archive for November, 2011

Carlsberg

geposted am: 26 November 2011 von Lothar 2 Kommentare

Region: Dänemark
Brauerei: Carlsberg A/S

 


 

Prolog:

Heute im Test, ein Bier des viertgrößten Brauereikonzerns der Welt.
Die Hausmarke aus dem Hause Carlsberg.
Es ist schon komisch, aber während meines Zivildienstes, den ich in einer Jugendherberge in Saarbrücken absolviert habe, glaubte ich, dieses Bier kommt aus dem (mehr …)

Lieblingsbier?

geposted am: 12 November 2011 von Lothar 4 Kommentare

Über mein Lieblingsbier lasse ich nichts kommen!
Einen Satz, den Sie so, oder so ähnlich sicher schon mal gehört haben. Um herauszufinden, ob dieser Bier-Bezug am Geschmack liegt, oder an andern Dingen wie z.B. Markenbewusstsein oder Regionalpatriotismus, habe ich eine kleine Testreihe durchgeführt.
 
Dazu habe ich drei Freunde eingeladen die alle ein Lieblingsbier haben. Tim, Frank und Greiner behaupten, Ihr Lieblingsbier aus anderen, „gewöhnlichen Bieren“ sofort herauszuschmecken!
 

www.loeschzwerg.de
 

www.rothaus.de
Das Tannenzäpfle habe ich persönlich auch schon getestet, siehe hier!
 

 
www.guenther-braeu.de
Auch das Günther habe ich schon getestet und für sehr gut befunden: siehe hier!
 
Die Lieblingsbiere im Test sind der „Löschzwerg“ (Tim), das „Tannenzäpfle“ (Frank) und das „Günther Bräu Lagerbier“ (Greiner). Die Probanden und ihre Biere müssen antreten, gegen das Team „Lustige Discounter“, bestehend aus dem „Falkenfelser Hell“, dem „Grafensteiner Pils“ und dem „Schloss Gold“.
 

 

Und so lief der Test ab:

 
Jeder Proband musste eine Augenbinde in „Wetten, dass …?“ – Qualität anlegen.
 
Das Team Löschzwerg ging zuerst an den Start:
Zunächst durfte Tim vorab noch eine Kostprobe vom Löschzwerg nehmen um noch einmal mit Sicherheit auf den Geschmack zu kommen. Dann setzte ich ihm vier gut gefüllte Biergläser vor: Ein Glas Grafensteiner Pils, eins mit Falkenfelsner Hell, eines mit Schloss Gold und eines gefüllt mit Löschzwerg. Tim probierte alle Bier der Reihe nach durch und überlegte. Er war sich nicht 100% sicher und verkostete zwei Biere nochmals. Danach gab er einen Tipp ab.
 
Der nächste Tester in der Reihe war Greiner aus dem Team Günther.
Wie auch Tim, bestand er vor der Test auf einen Schluck vom gesuchten Bier. Dann setzte ich ihm die Biergläser vor. Anders als Tim, tastete sich Greiner weniger an sein Bier heran, sondern leerte die Gläser nacheinander mit einem souveränen Schluck und stellte dann halblaut fest, die würden alle „recht dünn“ schmecken. Seine kurz durchschimmernde Unsicherheit überspielte er aber schnell und gab, einen wie er sagte, eindeutigen Tipp ab.
 
Frank aus dem Team Tannenzäpfle:
Er erhielt ebenfalls eine Kostprobe von seinem Tannenzäpfle vorgesetzt. Im Anschluss verkostet er sorgfältig – auch unter Einsatz seiner Nase – die Bierproben. Nachdem er sie verkostet hatte, gab er einen klaren Tipp ab.
 
 

Das Test-Ergebnis:

 
Team Löschzwerg:
Tim hielt im Test das Schloss Gold für seinen geliebten Löschzwerg!
Sein Fazit: „Es muss nicht immer Löschzwerg sein!“ Mit der „praktischen“ PET-Flasche müsse er sich allerdings noch anfreunden: Das sei bei Einkauf schon „eher peinlich“.
 
Team Günther:
Der Test ergab: Der „eindeutige Tipp“ war eindeutig falsch: Greiners wahres Lieblingsbier ist das Falkenfelser Hell. Sein Fazit: Im Niedrigpreissegment kann man durchaus Spaß haben. Das sei wie mit den „Dicken Nutten“ prahlte er, wenn auch etwas resigniert.
 
Team Tannenzäpfle:
Frank war der Einzige im Test, der ganz souverän sein Lieblingsbier herausgefunden hat! Er erkannte sein Tannenzäpfle unter den „Lustigen Discountern“! Das Ergebnis überraschte ihn nicht sonderlich. Und er murmelte nur etwas von: „des ist doch klar, die Anderen haben doch wirklich ganz anders geschmeckt“.
 
 

Wir halten fest:

Einer von drei Kandidaten war in der Lage sein Lieblingsbier herauszufinden!
 

Was sagt uns das? Schmecken alle Biere gleich?

Sicherlich liefert dieser Test keine soliden statistischen Daten – das muss ich wohl zukünftig unter Aufsicht meines Bruders (Statistiker) wiederholen – aber ich glaube man kann – unabhängig davon – sagen, bei ähnlichen oder gar gleichen Biersorten, ist es im Blindtest nicht immer einfach ein Bier eindeutig zuzuordnen.
 
 

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