Bierdiarium

Ein Blog über Bier. Denn Bier birgt Erzählstoff!

geposted am: 15 Juni 2012 von Lothar

Lausitzer Porter

Region: Sachsen
Brauerei: Bergquell Brauerei Löbau

 


 

Prolog:

Heute habe ich ein Porterbier probiert. Dieser Bierstil kommt von den Briten. Es wurde Porter genannt, weil es angeblich besonders bei Gepäckträgern (Porter) beliebt war. Historisch bedingt ist das Porterbier ein Auffangbecken für diverse Zutaten, die aus Sicht des Reinheitsgebotes nichts im Bier zu suchen haben. Beim Porter aus Sachsen, das ich jetzt verkoste, ist Zucker und Kohlensäure zusätzlich im Bier.
 
 

Verkostung:

Das Porter läuft dunkel ins Glas und bildet eine offenporige Schaumkrone. Man kommt allerdings kaum zu Zug, da ist diese schon wieder weg. Das Aroma ist malzig. Im Antrunkt kommt die geballte Malzsüße mit etwas Karamell zum Zug. Im Mittel- und Nachtrunkt kommt dann der röstige Biergeschmack mit etwas Hopfen vorbei.

 
 

Stimmungsbarometer:

 


 
 

Gut für:

Ich hab das Bier direkt nach dem ersten Schluck mal unverbindlich und ohne verbale Aufforderung meiner Herzensdame an den Platz gestellt. Und siehe da mein Verkostungsvolumen hat sich ziemlich schnell reduziert. Das ist zwar jetzt kein Beweis, aber es bestätigt meinen ersten Gedanken – beim ersten Schluck: Und zwar, dass es sich hier um ein Unisexbier handelt. Also eines, das auch die Weiblichkeit unaufgefordert, des Geschmacks wegen zu sich nimmt.
 
 

Fazit:

Das Porter aus der Lausitz hat einen Malzbiercharackter. Es ist aber lange nicht so süß. Also eher eine Malzlimo mit Tendenz zum süffigen Bier.
 
 

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