Bierdiarium

Ein Blog über Bier. Denn Bier birgt Erzählstoff!

Archive for Dezember, 2013

Das Phänomen Edelbier im Praxistest: Riegele Braukunst Selektion Nummer 2

geposted am: 10 Dezember 2013 von Lothar 2 Kommentare

Heute teste ich ein Bier (ein Edelbier) aus einer kürzlich erschienenen Kollektion: „Gebraut in der Riegele Biermanufaktur und empfohlen vom Weltmeister der Biersommeliers Sebastian Priller“.
 
Das edle „Riegele“ kommt aus Augsburg und wer kurz recherchiert wird feststellen, dass der gleiche Sebastian Priller (Junior) die Geschicke der Brauerei in der fünften Generation leitet.
 
Das unter seiner Leitung entstandene Bier ist in 0,66er bierflaschenähnlichen Flaschen verpackt. Die Etiketten sind aus edlem, geripptem Papier und wirken durchaus gehoben. Die Biere tragen besondere Namen, die einen Hinweis auf den Geschmack geben: „Die ungewöhnliche Namensgebung der einzelnen Sorten ist bewusst gewählt. Der Klang soll auf den Grundton des Getränks einstimmen und jede Zahl steht für eine Besonderheit im Brauverfahren“. Das alles wird auch nochmal im beiliegenden Genussprospekt erklärt: So lehnt sich zum Beispiel der Begriff „Simco“ an die Hopfensorte Simcoe an und die 3 weist auf den „ungewöhnlichen Hopfendreiklang“ hin. Damit man schnell weiß, wie jedes Bier schmeckt, ist auf der Rückseite auch ein „Genussdiagramm“ ausgewiesen.

 

 

Die Brauerei Riegele bzw. „Riegele Biermanufaktur“, kündigte ihre neue Edelbier-Kollektion mit dem Spruch: „Bier wie Wein? Ja das geht!“ an und schreibt weiter: „Diese Brauspezialitäten gönnt man sich, wie man sich ein gutes Glas Wein gönnt. Und wie bei einem großen Wein schmeckt man Leidenschaft, Hingabe und das Wissen des Weltmeisters und die einer Jahrhunderte alten Brautradition der Familie Riegele.“
 
Das hat beim Biersepp für etwas Unbehangen gesorgt und er ruft “Bier wie Wein? Lass das sein!”
 
Hat er recht?
Der Weltmeister der Biersommeliers hat zusammen mit seinem Brauer, Bierspezialitäten (mehr …)

Ist Glühbier eine Alternative?

geposted am: 1 Dezember 2013 von Lothar 4 Kommentare

2011 habe ich mir ein Glühbier selbst gemischt. Nur zur Erinnerung, ich habe damals ein dunkles Bier verwendet, ein, zwei Nelken rein, etwas Zimt, zwei, drei Scheiben frischen Ingwer, eine Prise Rohrzucker und einen Schuss Sauerkirschsaft
 
Allerdings mit eher mäßigem Erfolg.
 
Aus dem Hause Störtebeker habe ich dieses Jahr ein Probierpaket mit Glühbier bekommen. Deswegen habe ich mich entschlossen, es noch einmal mit einem warmen Weihnachtsbier zu versuchen.
 
Das Glüh-Bier kam, chic verpackt in einem Karton mit einem interessanten Glas, das sich im Wind neigt. Überhaupt muss ich sagen, dass die Gestaltung der Bierflaschen und Artikel die damit in Zusammenhang stehen, wie z.B. Bierkästen, ziemlich gut gelungen ist.
 
Den Namen Störtebecker „Braumanufaktur“ – früher firmierte das Unternehmen unter „Stralsunder Brauerei“ – empfinde ich etwas irreführend, denn wie hoch kann der „Handarbeits-Anteil“ sein, bei einer Brauerei die einige 100.000 Hektoliter Bier im Jahr ausstößt?
 
Okay, kommen wir zum eigentlichen, dem „Bier“, das nur einmal im Jahr, extra für die kalte Zeit eingebraut wird, dem Glühbier aus der Störtebeker Braumanufaktur.

 

 
 

Was ist drin?

Ein helles Bier, Holundersaft, Zucker, Zitronensäure und natürliche Aromen (leider nicht weiter angegeben).
 

Wie trinkt man es?

Laut Störtebeker Braumanufaktur erhitzt man die Flasche im Wasserbad auf ca. 40°C. Das habe ich auch gemacht. Das leicht temperierte Bier wandert dann ins Glas und ist in dieser lauwarmen Temperatur auch sofort gut zu trinken. Es hätte auch ruhig etwas wärmer sein können. Als Tipp vielleicht das Glas vorher anwärmen oder die Temperatur gleich auf 60°C anheben.
 

Wie schmeckt das Glüh-Bier?

Von der Farbe erinnert es etwas an Glühwein, es ist aber transparenter. Der leicht fuchsia farbene Schaum (mehr …)

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